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Künstliche DNA überführt Verbrecher

Mittwoch, 11. November 2009

oesterreichStraftäter haben immer wieder neue Ideen um an das Geld anderer Menschen zu kommen. Aber auch die Strafverfolgungsbehörden rüsten nach. Die neueste Entwicklung ist die künstliche DNA.

Diese flüssige Substanz haftet an den Tätern sowie an den gestohlenen Gegenständen. In England wurde das neue Einsatzmittel bereits als Erfolg gefeiert. Wertgegenstände sollen mit dem flüssigen Stoff gekennzeichnet werden. Wird dieser Gegenstand entwendet, haftet die künstliche DNA an den Fingern des Täters.

Sichtbar wird der Stoff unter Ultraviolett-Licht. Der Wirkstoff hat zwar mit natürlichem DNA nichts gemeinsam, der Name entstand aber, weil jede Charge individuell ist und keiner anderen entspricht. Die gestohlenen Gegenstände werden dann im Labor untersucht. Bis zu sechs Wochen haftet die DNA an nahezu jedem Material. Die Polizei kann den Stoff mit einer speziellen Taschenlampe erkennen. Könnte sagen die DNA ist ein modernes und passives Mittel zur Selbstverteidigung des eigenen Hab und Gut.

Circa 60 € kostet eine ausreichende Menge der künstlichen DNA. Schilder an Häusern sollen die künstliche DNA ankündigen und somit Täter auch abschrecken. Nach einem gewissen Probelauf möchte die Polizei den Stoff allen Bürgern anbieten. In Deutschland möchte sich die Polizei zunächst auf Wohnungseinbrüche konzentrieren. Auch die Polizei in Österreich und in anderen Ländern betrachtet dieses neue Einsatz Mittel mit höchstem Interesse. Weitere Informationen auch bei Spiegel.